verfasst am 08. Oktober 2012, von Aryn

Eisbrecher Höllentour II – Leipzig Haus Auensee

Am Freitag den 05.10.2012 fand im Haus Auensee in Leipzig ein weiteres Eisbrecher Konzert im Rahmen der Höllentour II statt. Neben vielen neuen tollen Merchandise Artikeln haben die Jungs auch die neuen Songs von der „Miststück Edition“ mit im Gepäck.

Bereits eine Stunde vor Beginn standen schon Fans Grüppchenweise vor dem Eingang um endlich hineingelassen zu werden. Endlich drinnen angekommen gings dann erstmal an den Merch Stand, die neuen Klamotten begutachten.

Es dauerte auch nicht lange, da betrat Alex kurz die Bühne um die Fans kurz zu begrüßen und die Vorband „Hämatom“ anzukündigen. Diese legten auch dann ziemlich schnell mit dem ersten Lied aus ihrem aktuellen Album los. Bei dem Outfit der Jungs könnte man meinen Slipknot steht vor der Tür, aber da ist man falsch gewickelt, denn diese Herren sind Franken. Sie haben die erste Dreiviertelstunde schonmal die Bühne vorgewärmt für die „Eisbärchen“. In den ersten Reihen waren sogar auch reinrassige Hämatom Fans zu finden, welche auch gute Stimmung machten.

Nach einer kurzen Umbauphase betrat dann auch wieder Herr Wesselsky die Bühne. Diesmal schon fast freizeitlich gekleidet mit einer Rose im Mund, welche bald zu ihrer neuen Besitzerin wechseln soll. Los geht es knallhart mit dem Höllentour Opener „Exzess Express„. Weiter geht es mit einem alten Song: „Willkommen im Nichts“ und dem Satz „Schampus, Schlitten, Titten, Kokain“, welcher wahrscheinlich eine der bekanntesten Bandhymmnen neben „Du bist ein Miststück“ ist. Bei den Eisbrecher Wurzeln bleibt es auch, denn es geht weiter mit nackter „Angst„. Nun heisst es „Wenn Zeit die Wunden heilt„, einer der neuen Songs, schnell und knackig ohne dabei den Gesang von Alex zu vernachlässigen. „Ich häng mich auf an dünnen Drähten“, mit „Leider“ gehts wieder zurück in die Vergangenheit. Ein Titel ohne den kein Eisbrecher Konzert auskommt.

Augen unter Null“ hab ich persönlich live noch nicht gehört, aber zum Glück hatten die Jungs ihn diesmal im Gepäck, aber auch dieser Titel kann sich sehen lassen. Nun kommen die Metalltonnen wieder zum Einsatz. Wer schon einmal auf einem Eisbrecher Konzert war, weiss dass seit dem „Eiszeit“ Album jetzt der Moment gekommen ist in dem die Band euch „Amok“ um die Ohren haut. Wer noch nicht taub ist kann nun einem kurzen Akustik Ständchen von Alex & Jürgen lauschen. Fehlen darf diese Einlage keinesfalls auf einem Eisbrecher Gig.

Nun wird es dunkel und es gibt eine kurze Pause. Nachdem es wieder hell wird betritt die Band wieder die Bühne, allerdings diesmal mit Feuerschutzanzügen (als wenn es nicht schon warm genug wäre ^^) und es erklingen die ersten Töne von „Metall„. Eine kleine Hommage an Rammstein, auch erkennbar an dem charakteristischen „Rrrrr“, welches Alex auch gut beherrscht. Danach kommt der aktuelle DJ Liebling „Prototyp„. Fast melacholisch geht es weiter mit „Die Engel“ was meiner Meinung nach immer ein guter Live Akt ist.

Wenn Alex die Peitsche auspackt und sich das Schiffchen aufsetzt, dann ist es Zeit für „Schwarze Witwe“ und Alex lässt sich wieder vom Publikum und dem Pix den Hintern versohlen. Da trifft es sich gut, dass darauf „Heilig“ folgt. Nun setzen sich die Herren der Kapelle wieder die Hüte  auf den Kopf. Das kann nur „This is Deutsch“ sein , das gleich durch die Hallen schallt.

Die Jungs verlassen nun die Bühne, das Konzert scheint vorbei, aber was wäre denn ein richtiges Konzert ohne Zugaben. „Verrückt“ geht es weiter mit diesem schnellen Hit, der letztes Jahr auf der Zugspitze zum ersten Mal Live gespielt wurde. Immer wieder ein hitziges Erlebnis! Das blanke Gegenteil folgt darauf mit „Rette mich“ und Alex zeigt seine zarte Seite. Eines der stärksten Songs auf der DHMW Platte. Mit der Neuauflage von „Miststück“ wird dieser Songs kein bisschen weniger zelebriert als die alte Version, ganz im Gegenteil. Bereits aus der letzten Höllentour bekannt, kommt zum Abschluss „Die Hölle muss warten“ als Inferno Finale.

Keineswegs ist es aber diesmal in Leipzig vorbei, da Alex so angetan von der Fangemeinde war gabs nen Extra Song: „Vergissmeinnicht„. Der Titel triffts gut, denn das Event war wieder ein unvergessliches Konzert. Gerne immer wieder!

Setlist des Abends:

  1. Exzess Express
  2. Willkommen im Nichts
  3. Angst
  4. Wenn die Zeit die Wunden heilt
  5. Leider
  6. Augen unter Null
  7. Amok
  8. Schlager (Tränen lügen nicht)
  9. Metall
  10. Prototyp
  11. Die Engel
  12. Schwarze Witwe
  13. Heilig
  14. This is Deutsch
  15. Verrückt
  16. Rette mich
  17. Miststück 2012
  18. Die Hölle muss warten
  19. Vergissmeinnicht

Hier habe ich nun noch einige Fotos vom Auftritt.

 

3 Kommentare zu “Eisbrecher Höllentour II – Leipzig Haus Auensee”

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    Sven Bode schreibt 26. Oktober 2012 um 16:40 Uhr:

    Hallo, wollte sagen das Konzert wahr hammer geil und alle sind auch geil mitgegangen . Nur schade das ich kein Autogramm bekomme habe.

    Pitti Becker schreibt 26. Oktober 2012 um 23:40 Uhr:

    Das ist doch eine freundliche Schilderung des wirklich geilen Eisbrecher Konzerts!! Mein persönlich 6.tes — und keinesfalls das letzte seiner Art;) — Dabei hatten es Alex & Coll. nicht leicht – denn die Akustik war -im scheinbar nicht fertig umgebauten Haus Auensee – unterhalb des hinteren Emporenteils mehr als eine Herausforderung !! — Aber: Weiter vorn war es wie immer : Der „Eis- Hammer “ !!

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